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Warum zeigt uns der Mond immer die gleiche Seite?

 
     
 

Der Mond umkreist die Erde in 28 Tagen einmal. In dieser Zeit dreht sich unser Trabant auch einmal um seine Achse. Diese Art der Rotation bezeichnet man als „gebunden“ und findet sie häufig im Sonnensystem.

 
   
 

In der Darstellung oben ist zu erkennen, dass von Neumond bis Vollmond der Mond eine halbe Umdrehung macht. Auf dem inneren Kreis ist der Mond dargestellt, wie er von außerhalb der Erde zu sehen ist. Der Strich stellt die Seite dar, die uns der Mond ständig zuwendet. Im äußeren Kreis ist der Mond mit seinen Phasen gezeichnet, so wie er von der Erde aus zu sehen ist.
Obwohl uns der Mond immer die gleiche Seite zuwendet, sehen wir 60% seiner Oberfläche. Das entsteht durch die elliptische Umlaufbahn des Mondes und die unterschiedlichen Geschwindigkeiten mit denen er sich bewegt und wird als Libration bezeichnet.