Objekt des Monats |
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Auffindkarte Mitte September 22 Uhr Blick Richtung Süden |
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Ein Dunkelnebel besteht aus Materie, die das Licht dahinterliegender Objekte absorbieren. Sie lassen sich beobachten, wenn sie Hintergrundsterne abdunkeln oder völlig ausblenden, oder wenn sie Teile von Emissions- oder Reflexionsnebeln verdecken (zum Beispiel Pferdekopfnebel). |
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Ein Dunkelnebel bestehen hauptsächlich aus Gas und Staub, kann aber auch eine größere Zahl von Sternen einschließen. Der Wasserstoff in diesen Wolken liegt in Form von Molekülen vor. Die größten Wolken dieses Typs haben die millionenfache Masse der Sonne. Sie machen einen erheblichen Anteil der Masse im interstellaren Medium aus, sind bis zu 150 Lichtjahre groß und besitzen eine durchschnittliche Dichte von 100 bis 300 Molekülen pro cm³ (was dem besten zu erreichenden Hochvakuum entspricht, 360 Atome pro cm3) sowie eine innere Temperatur von nur 7 bis 15 K (-266 bis -258° C). |
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Die physikalischen Bedingungen in Molekülwolken kontrollieren die Art und die Raten der Sternentstehung. Dies hat auch Folgen für die Planetenbildung und Galaxienentwicklung. „In den allermeisten Molekülwolken sorgen die Photonen des interstellaren Strahlungsfeldes und die kosmischen Strahlungspartikel für eine Restionisation. Dadurch werden Magnetfelder gestützt, die wiederum einer gravitativen Zusammenklumpung der Wolke entgegenwirken. Innengasdruck und Magnetfelder sorgen so über längere Zeiten für Gleichgewicht. In vielen Wolken findet man außerdem überschallige Turbulenz. Die fünf Grundparameter einer Wolke sind Temperatur, Teilchendichte, Magnetfeldstärke, chemische Zusammensetzung und innere Geschwindigkeitsverteilung.“ |
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